Windsurfing Verein Rhein-Main e.V.

Neufassung der Satzung vom 25.05.1976, zuletzt geändert am 08.05.2017

  1. Name und Sitz
    1. Der Verein trägt den Namen "Windsurfing-Verein Rhein-Main e.V.".
    2. Er hat seinen Sitz in Frankfurt.
  2. Vereinszweck
    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
    Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports und der körperlichen Ertüchtigung aller Altersgruppen durch den Segelsport.
    Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
    1. Seen und andere geeignete Wasserflächen des Rhein-Main-Gebietes dem Windsurfingsport zugängig zu machen;
    2. Durchführung eines Schulungs- und Übungsbetriebes;
    3. Wettkämpfe;
    4. Teilnahme an auswärtigen Sportveranstaltungen;
    5. Ausbildungs- und Fortbildungsveranstaltungen;
    6. Veröffentlichungen in der Presse.
  3. Gemeinnützigkeit
    1. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
    2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
    3. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen oder durch unverhältnismäßige sonstige Zuwendungen begünstigt werden.
    4. Vereinsmitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins die eingezahlten Beträge oder den Wert von Sachleistungen nicht zurück, soweit es sich nicht um verauslagte Beträge handelt.
  4. Eintragung und Geschäftsjahr
    1. Der Verein wurde am 22.02.2005 unter der VR 8068 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main um getragen. Zum Zeitpunkt der Gründung im Jahr 1976 wurde der Verein in Usingen geführt.
    2. Als Geschäftsjahr gilt das Kalenderjahr.
  5. Mitgliedschaft
    1. Mitglied des Vereins kann werden, wer die Zwecke des Vereins unterstützt und diese zu fördern bereit ist.
    2. Die Mitglieder können natürliche oder juristische Personen sein.
    3. Die Aufnahme ist durch schriftliche Beitrittserklärung zu beantragen. Ob dem Aufnahmeantrag stattgegeben wird, entscheidet der Vorstand. Im Falle der Ablehnung des Antrags steht dem Antragsteller das Recht auf Beschwerde bei der Mitgliederversammlung zu.
    4. Einer schriftlichen Austrittserklärung ist stattzugeben; dabei wird eine dreimonatige Kündigungsfrist zum Jahresende vorausgesetzt.
    5. Die Mitgliedschaft erlischt, wenn das Mitglied mit der Zahlung seines Mitgliedsbeitrages mehr als drei Monate im Rückstand ist.
    6. Die Mitgliedschaft kann annulliert oder suspendiert werden, wenn das Mitglied die Interessen oder Ziele des Vereins schädigt. Der Vorstand kann die Mitgliedschaft aus dem genannten Grund suspendieren, im Übrigen siehe Punkt 8.2. Eine Beschwerde bei der Mitgliederversammlung ist zulässig, sie hat keine aufschiebende Wirkung.
    7. Die Mitgliedschaft endet im Übrigen bei natürlichen Personen durch Tod, bei juristischen Personen durch Erlöschen.
  6. Mitgliedschaft
    Über Beitragspflicht und -höhe sowie über eine Aufnahmegebühr entscheidet die Mitgliederversammlung.
  7. Organe des Vereins
    Organe des Vereins sind:
    1. die Mitgliederversammlung und
    2. der Vorstand.
  8. Mitgliederversammlung
    1. Die Mitgliederversammlung besteht aus den Mitgliedern des Vereins.
    2. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
      1. die Richtlinien für die Arbeit des Vereins zu bestimmen,
      2. den Vorstand oder einzelne Vorstandsmitglieder zu wählen oder abzuberufen,
      3. den Vorstand oder einzelne Vorstandsmitglieder zu entlasten,
      4. den Jahres- bzw. Rechenschaftsbericht entgegenzunehmen und Revisoren zu bestellen,
      5. den Ausschluss von Mitgliedern gemäß Punkt 5.6. Im Falle der Suspendierung oder des Ausschlusses nach Punkt 5.6 muss die Mitgliederversammlung die endgültige Entscheidung über die Fortdauer der Mitgliedschaft mit Zweidrittelmehrheit treffen.
    3. Die Mitgliederversammlung findet nach Bedarf statt, in der Regel alle zwei Jahre. Sie ist vom Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen schriftlich oder in Textform per E-Mail unter Mitteilung der Tagesordnung einzuberufen. Der Vorstand ist verpflichtet, eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies fordert.
    4. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme.
    5. Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt ein vom Vorstand zu bestellender Versammlungsleiter. Über jede Mitgliederversammlung ist ein schriftliches Protokoll anzufertigen und vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen. Das Protokoll ist von der nachfolgenden Mitgliederversammlung zu genehmigen und bei den Akten des Vorstandes aufzubewahren.
    6. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder beschlussfähig, sofern sie satzungsgemäß einberufen wurde.
  9. Vorstand
    1. Der Vorstand leitet den Verein gemäß den Beschlüssen der Mitgliederversammlung, führt die Geschäfte, vertritt den Verein nach außen, verwaltet das Vermögen des Vereins und hat über die Verwendung von Mitteln, die dem Verein von dritter Seite zugeführt werden, Rechnung zu legen.
    2. Der Vorstand besteht aus dem/der Vorsitzenden und zwei stellvertretenden Vorsitzenden.
    3. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung aus den Reihen der Mitglieder für 2 Kalenderjahre, gewählt. Ihre Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt nach Ablauf seiner Amtszeit solange im Amt, bis nach einer erfolgten Neuwahl der neue Vorstand im Vereinsregister eingetragen ist. Vorstandsmitglieder können vor Ablauf ihrer regulären Amtszeit mit Zweidrittelmehrheit der auf einer Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen abgewählt werden.
    4. Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit der Stimmen seiner Mitglieder.
    5. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung. Er ist befugt, sich eine Geschäftsstelle einzurichten und hauptamtliche Mitglieder zu bestellen. Die Sitzungen des Vorstandes werden vom 1. Vorsitzenden einberufen. Dieser ist dazu verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der Vorstandsmitglieder dies beantragen.
    6. Die Vorstandsmitglieder üben ihre Tätigkeiten im Grundsatz ehrenamtlich aus. Aufwendungen können ihnen erstattet werden. Jedes Vorstandsmitglied kann den Verein allein vertreten.
  10. Satzungsänderung
    Satzungsänderungen werden von der Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der auf einer Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen vorgenommen. Beschlüsse über Satzungsänderungen können nur gefasst werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene Satzungstext beigefügt worden waren.
  11. Auflösung des Vereins
    Die Auflösung des Vereins kann nur von der Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen werden. Die Mitgliederversammlung kann darüber nur beschließen, wenn bei der Einberufung die Auflösung als einer der Punkte auf der Tagesordnung mitgeteilt worden ist.

    Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an den Landessportbund Hessen e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vereinsvermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

    So beschlossen und verabschiedet auf der Mitgliederversammlung des Vereins am X. Monat 2017.